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  • birgitkulig

Der Wandel - eine schwere Geburt?

Wir befinden uns inmitten eines globalen Umbruchs. Noch vor wenigen Wochen unvorstellbar für unseren Verstand, hat tatsächlich ein winziger Virus - oder was auch immer dahinter stehen mag - die ganze Welt lahmgelegt, hat uns Menschen dazu veranlasst, Dinge grundlegend zu überdenken, zu hinterfragen was wirklich wichtig ist, wo wir gerade stehen, wann wir in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren am Eigentlichen vorbeigelebt haben, inwieweit wir uns vielleicht sogar verloren haben und die Leere in uns übertönt haben durch laute Ablenkungen im Außen.

Jetzt ist alles anders. Wir sind auf uns selber zurückgeworfen, werden mit unseren tiefsten Ängsten konfrontiert, sind aufgerufen, ihnen ins Gesicht zu schauen, uns mit ihnen zu befassen und alles was noch unerlöst ist zu erlösen. Wie schaffen wir das? Indem wir uns mit dem Weltgeschehen befassen? Mit dem was um uns herum passiert? Mit den Befürwortern und Gegnern der Maßnahmen anlässlich des Virus? Mit den Stimmen, die 'hinter den Kulissen' die 'Wahrheit' erkennen und durch's Netz schicken? Mit unseren Helfern aus anderen Dimensionen, die uns immer und allezeit mit Rat und Tat zur Seite stehen? Oder doch mit der Quelle unendlicher Weisheit, die immerwährend in uns selber fröhlich vor sich hin sprudelt und nur darauf wartet, von uns angezapft zu werden? Der 'wahre' Weg wird wohl, wie schon vor Corona, wieder mal der Weg der Mitte sein, ein zudem zutiefst individueller Weg, ohne Patentrezept. Im Erspüren unserer eigenen Wahrheit werden wir mehr und mehr erkennen, was für uns selber stimmig ist - und, kann nicht nur das alleine letzten Endes wirklich und wahrhaftig sein? Vertrauen wir einer Stimme, die nicht mit uns in Resonanz geht, werden wir uns zwangsläufig in ein Gebiet begeben, in dem wir uns an eine Sicherheit klammern, die wir aber nicht spüren, was wiederum in Unsicherheit und schließlich auch in Angst resultiert. Wir haben in jeder Sekunde die Wahl, wohin wir uns orientieren möchten. Und es gibt kein Urteil darüber. Die Wahl kann sein, uns in unsere innere Sicherheit, in unser Urvertrauen fallen zu lassen, in den Fluss zu gehen, anzunehmen was gerade ist, Frieden, Freude, Verbundenheit mit Mutter Erde und mit allem was ist zu spüren - oder wir entscheiden uns dafür, unser Glück und unsere Laune vom Außen abhängig zu machen und vertiefen uns ins Netz, das uns mit witzigen Quarantäne Videos zum Lachen bringt oder uns mit Schreckensmeldungen ob der kritischen Lage in Angst und Schrecken versetzt. Wofür entscheiden wir uns? Wovon hängt unsere Entscheidung ab? Haben wir eine Wahl? Oder sind wir fremdbestimmt? Oder bestimmt durch unsere Konditionierung? Wer oder was bestimmt ob wir uns beschwingt oder deprimiert fühlen? Können wir die guten Gefühle intensivieren und die schlechten Gefühle weniger werden lassen? Nun haben ja selbst Wissenschaftler schon herausgefunden, dass Humor, Lachen, Tanzen, Singen das Immunsystem stärkt, und auch aus energetischer Perspektive schwingen wir umso höher je besser wir uns fühlen, und je höher wir schwingen, umso heller leuchten wir, umso besser geht es uns und unserem Umfeld, umso mehr öffnen wir uns für höhere Dimensionen, umso mehr tragen wir letztendlich zum Aufstieg in die neue Ära bei...

Was hält uns davon ab, unser inneres Licht zu spüren und stärker werden zu lassen? Was hält uns davon ab, trotz aller Herausforderungen auch immer wieder die Chancen zu sehen?

Wir befinden uns inmitten eines Geburtsprozesses. Wir drehen und winden uns gerade durch den Geburtskanal. Nun können wir uns entweder mit Händen und Füßen dagegen wehren, uns gegen den Kanal stemmen und versuchen wieder zurück in den wohlig angenehmen Mutterleib zurückzurudern, wo wir mit Daumen im Mund völlig selbstvergessen vor uns hingeschwommen sind. Damit werden wir uns den Prozess unweigerlich erschweren. Oder wir wenden den Blick nach vorne, wo am Ende des Tunnels schon Licht zu sehen ist. Winden und drehen uns, gehen durch die Enge und den Schmerz hindurch, halten inne und verschnaufen, wenn uns die Kraft ausgeht, um uns dann mit neuer Energie weiter zu schrauben, bis wir schließlich, nach der letzten Wehe, ins Licht katapultiert werden, in eine Welt, die vielleicht noch der alten ähnelt, die wir aber mit völlig neuen Augen betrachten werden, einer Welt, die von der Gemeinschaft getragen ist, von einem Bewusstsein, das sich dem Göttlichem in allem und jedem gewahr ist, von einer Leichtigkeit, wie wir sie noch nicht erlebt haben, von einer Liebe, die wir in manchen Momenten im Ansatz meinten spüren zu können, die wir aber nicht annähernd erfassen konnten, die durch jede unserer Zellen pulsiert, uns vollkommen einnimmt und uns von allem befreit, an das wir uns bisher gebunden gefühlt haben. Bedingungslose Liebe, zu allem und jedem. Frieden und grenzenloses Glück! Das goldene Zeitalter steht bevor! Lasst uns den Champagner kühl stellen! Ich freue mich darauf, mit euch allen in glitzernden Kristallgläsern anzustoßen!

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